„Eco, not Ego.“ Matteo Thun.
Worte, die das vigilius bis heute prägen.
Als der Südtiroler Unternehmer Ulrich Ladurner vor über 20 Jahren gemeinsam mit Matteo Thun das vigilius mountain resort entwickelte, stand eine klare Überzeugung am Anfang: Ein Hotel an einem so besonderen Ort darf sich nicht über die Natur stellen. Es muss sich zurücknehmen und Teil seiner Umgebung werden.
Auf 1.500 Metern am Vigiljoch entstand ein Haus, das ausschließlich mit der Seilbahn erreichbar ist. Natürliche und möglichst regionale Materialien, erneuerbare Ressourcen, kurze Wege und eine Architektur, die sich in die Landschaft einfügt, waren keine späteren Ergänzungen, sondern Teil der Planung von Beginn an.
Diese Verantwortung endet für Ingrid und Ulrich Ladurner nicht bei der Architektur. Sie zeigt sich darin, wie das Haus geführt und weiterentwickelt wird – in den Entscheidungen über Ressourcen und Produkte ebenso wie in der Zusammenarbeit mit Menschen aus der Region und im Umgang mit einem Ort, dessen Ruhe und Ursprünglichkeit bewahrt werden sollen.
Ingrid Ladurner führt diesen Weg heute weiter. Dabei geht es nicht darum, das vigilius immer größer oder lauter zu machen, sondern seinen ursprünglichen Gedanken zeitgemäß weiterzudenken.
Das vigilius mountain resort steht für bewusste Gastlichkeit, zeitlose Architektur und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen. Dieser Anspruch wird auch von unabhängiger Seite anerkannt: mit der EarthCheck-Zertifizierung und einem MICHELIN Key.
Für mich beginnt Nachhaltigkeit mit Respekt vor dem, was bereits da ist – und mit der Frage, ob es wirklich etwas Neues braucht.
Ingrid Ladurner
Gehört.
Nicht nur gelesen.
Im Gespräch: Ingrid Ladurner über das vigilius mountain resort und die Frage, ob es wirklich etwas Neues braucht.
Episode anhören© Tobias Kaser
© Patrick Schwienbacher